Fetzer Partner Projektsteuerung Bauleitung

Objekte am Potsdamer Platz, Berlin: Grand Hyatt --> Presse Boardinghouse Madison Weinhaus Huth Weitere Objekte: Ritz-Carlton, Wolfsburg --> Presse Messe Essen --> Presse Australische Botschaft, Berlin Broker & Office Center, Frankfurt am Main Logenhaus der Freimaurer, Berlin --> Presse Mercedes-Welt, Berlin Aktuelle Projekte: Jakob-Kaiser-Haus, Berlin Eberhard W. Fetzer trug zur Realisierung von drei umfangreichen Projekten am Potsdamer Platz bei, sowie zu anderen Projekten in Berlin, Wolfsburg und Frankfurt am Main. Projekt Potsdamer Platz Zu Blütezeiten passierten täglich 100 000 Menschen den Potsdamer Platz. Vom hektischen Treiben des einstigen Verkehrsknotenpunktes war vor der Wiedervereinigung nichts geblieben. Brachland mit wenigen baulichen Zeitzeugen: das Weinhaus Huth und das Canaris-Haus. Die Entscheidung für das Engagement der Daimler-Benz AG am Potsdamer Platz fiel bereits, als die Mauer noch stand. Der General Manager Drees & Sommer organisierte die Projektentwicklung und stellte dem Investor für die Projekt- durchführung das erforderliche Know-how und das Projektmanagement zur Verfügung. Auf Basis des Masterplans des Architekten Renzo Piano planten und gestalteten sechs international arbeitende Architekten insgesamt 19 Gebäude. Die Grundsteinlegung im Oktober 1994 war der Beginn eines Großprojektes mit einem Bauvolumen von über 1,35 Mio. €, das mit der Einweihung der öffentlichen Bereiche am 2. Oktober 1998 seinen Höhepunkt fand. Grand Hyatt 1. Architekt: Rafael Moneo, Madrid 2. Projektmanagement: Drees & Sommer 3. Baukosten: keine Angaben 4. Fertigstellung: Oktober 1998 Das Grand Hyatt beherbergt nicht nur eine Blumenbinderei, eine Wäscherei, eine Reinigung, eine Konditorei und drei Küchen, sondern auch Konferenzräume in verschiedenen Größen, einen Ballsaal oder einen Spa-Club. Auch Gästezimmer, Suiten, eine Präsidentensuite und der Hyatt-Regency-Club lassen keine Wünsche offen. Drei Restaurants sind in jeweils unterschiedlichem Design ausgestattet. Die hohe Gestaltungs- wie die anspruchsvolle Ausbauqualität machen BoardinghousexMadison 1. Architekt: Lauber & Wöhr, München 2. Projektmanagement: Drees & Sommer 3. Baukosten: keine Angaben 4. Fertigstellung: April 1999 Das Boardinghouse Madison befindet sich zwischen Neuer und Alter Potsdamer Straße. Es ist mit 169 lichtdurchfluteten Suiten von 40 bis 101 m² ausgestattet. Die Räumlichkeiten wurden nach Plänen des Architektenbüros Flum-Design ausgebaut. Weitere Gebäudeteile sind von den Internationalen Filmfestspielen „Berlinale“ sowie von 19 CinemaxX-Multiplex-Kinos belegt. Weinhaus Huth 1. Architekt: Renzo Piano Genoa 2. Projektmanagement: Drees & Sommer 3. Baukosten: keine Angaben 4. Fertigstellung: 1999 Das Weinhaus Huth, ein denkmalgeschütztes Ge- bäude aus dem Jahr 1912, ist eins der wenigen Wahrzeichen am Potsdamer Platz. Während der Bauzeit im Umfeld wurde das Gebäude durch aufwändige statische Maßnahmen stabilisiert. 1997 erfolgte die Unterbauung mit einem tieferen Untergeschoss. Das Gebäude wurde entkernt. Nach Plänen der Architekten Kreplin & Duwensee entstanden neue Raumkonzeptionen für die Konzernrepräsentanz von DaimerChrysler in Berlin. Im Obergeschoss befindet sich die Galerie DaimlerChrysler Contemporary. Ritz-Carlton, Wolfsburg 1. Architekt: Henn Architekten, München 2. Projektmanagement: Drees & Sommer, Hamburg 3. Baukosten: keine Angaben 4. Fertigstellung: Mai 2000 Direkt am Mittellandkanal gelegen bildet das Ritz-Carlton einen Kontrast zum nahe liegenden Autowerk. Auch das Fünf-Sterne-Superior-Hotel ist Bestandteil der „Erlebniswelt Autostadt“, zu der Prof. Dr. Gunter Henn den Masterplan erstellt hat. Prof. Henn zeichnet ebenso verantwortlich für den halbkreisförmigen Grundriss als zentrales architektonisches Element des Ritz-Carlton. Der viergeschossige Baukörper ist in Sockel, Normalgeschosse und Dachetage gegliedert. Durch Vor- bzw. Rücksprünge heben sich Sockel und Dachgeschoss von den Normalgeschossen ab. Das Haus hat 174 Zimmer und Suiten für verschiedene Ansprüche. Die gesamte Innenarchitektur ist ganzheitlich nach Plänen der renommierten Architektin Andrée Putman ausgeführt worden. Messe Essen 1. Architekt: Mario Bellini, Mailand 2. Projektmanagement: Drees & Sommer, Köln 3. Baukosten: keine Angaben 4. Fertigstellung: Dezember 2000/ Mai 2001 Die längste Messehalle Europas: Seit 1999 entstanden auf dem Messegelände Essen ca. 20 000 m² Hallenfläche sowie ein Kongresszentrum, Tiefgaragen, Logistikflächen und eine Galeria. Am 11. August 1999 wurde der Grundstein für das Ausbauprojekt Messe 2000 gelegt. Das Projekt wurde in zwei Bauabschnitte aufgeteilt. Der Bau des neuen Westflügels wurde im Mai 2001 fertiggestellt: 22 500 Tonnen Stahl, 45 000 cbm Beton und 613 000 cbm umbauter Raum sind die technischen Zahlen, die diesen Westflügel ausmachen. Verbunden ist der Neubau mit den bestehenden Hallen durch die Galeria. Das durchscheinende Dach der Galeria ist ein „Solarkraftwerk“: 700 Solarmodule mit 114 000 Zellen produzieren 170 000 kWh Energie. Mit dem Ausbau des Messegeländes avancierte die Messe Essen zu einem First-class-Messeplatz und schuf mit dem Westflügel ein komplexes logistisches Gesamtbauwerk mit hohem gestalterischen Anspruch des Mailänder Architekten Mario Bellini. Australische Botschaft, Berlin 1. Architekt: Architekten Bates Smart, Melbourne, in Kooperation mit Braun, Schlockermann & Partner, Berlin 2. Projektmanagement: Drees & Sommer, Berlin 3. Baukosten: 18 Mio. € 4. Fertigstellung: Januar 2003 Australien in Berlin: Im Mai 1995 begann die Suche nach einem geeigneten Gebäude für die Australische Botschaft. Die Entscheidung fiel für den Altbaukomplex Wallstraße 76-79/Märkisches Ufer 6 und 8 direkt an der Spree, gegenüber der Fischerinsel in Berlin-Mitte. Den Zuschlag für die Planung der Botschaft erhielten die Architekten Bates Smart mit Hauptsitz in Melbourne in Kooperation mit Braun & Schlockermann und Partner in Berlin. Die Firma Füssler zeichnet in generalunternehmerischer Form für die Realisierung verantwortllich. Am 21. Mai 2001 wurde im Rahmen einer feierlichen Zeremonie der Grundstein gelegt. Mithilfe eines Bildfundes wurde die historische Fassade des fünfgeschossigen Wohnhauses am Märkischen Ufer rekonstruiert, auch die xxxxx detailreiche Majolika-Fassade des Altbaus an der Wallstraße blieb erhalten. Der Innenhof erhielt ein Glasdach und avancierte zum zentralen Repräsentationsbereich der Botschaft. Die Verglasung des Erdgeschosses an der Wallstraße korrespondiert mit der gläsernen Gestaltung des Daches. Hier in der Wallstraße befindet sich der Haupteingang mit einem großzügigen Empfangsbereich. Eine besondere Herausforderung für die Statiker stellte der Ausbau des Kellers zu einer Tiefgarage dar. In der letzten Bauphase wurden die Innenräume saniert und gestaltet, z.B. der denkmalgeschützte, holzgetäfelte Sitzungssaal im 2. Obergeschoss. Während in der Wallstraße vornehmlich botschaftsspezifische Büros und ein Veranstaltungsraum untergebracht sind, stehen am Märkischen Ufer Wohnungen für Gäste und Mitarbeiter bereit. Broker & Office Center (BOC), Frankfurt am Main 1. Architekt: J.S.K. in Frankfurt/Main 2. Projektmanagement: Prof. Weiss & Partner, Frankfurt/Main 3. Baukosten: keine Angaben 4. Fertigstellung: April 2002 Den Herausforderungen gerecht werden, in immer kürzerer Zeit immer mehr Informationen zu verarbeiten – dazu bedarf es einer modernen Infrastruktur. Im BOC wurden 3000 km Glasfaserkabel verlegt, 2800 m² Fläche sind nur für die Local-Area-Network(LAN)- und Server-Räume reserviert. Logenhaus der Freimaurer, Berlin | Emserstr. 1. Architekt: Kreplin & Duwensee, Berlin 2. Projektmanagement: Fetzer Projektsteuerung 3. Baukosten: keine Angaben 4. Fertigstellung: BA1 November 2002, BA2 September 2003 Zur Historie: 1906 Beschluss der Provincial-Großloge: Vorarbeiten zum Bau eines Logenhauses werden aufgenommen 1912 Planungsauftrag an Architekt Max Grünfeld, Baubeginn 1912 16. November: Einweihung und Inbetriebnahme des Logenhauses Emserstraße 1936 Es wird aktenkundig, dass die Räume des Logenhauses nicht mehr als öffentliche Versammlungsräume, sondern als Diensträume der Staatspolizei genutzt werden. 1948 Die gesamte südliche Haushälfte wird durch Bomben zerstört. 1950 Bauantrag auf Wiederherstellung des Gebäudes mit anschließendem Wiederaufbau 1973 Baugenehmigung: Umbau zur Versammlungsstätte und zum Altersheim 2002 Beantragung zur Umstrukturierung und Modernisierung von Unter-, Erd- und 1. Obergeschoss sowie der Dachaufstockungen im Bauabschnitt 2. Baubeginn Juni 2002 2003 Das Projekt wird mit der Fertigstellung des Fluchttreppenturms im Innenhof am 26. September 2003 abgeschlossen. Gebäudeform und Erscheinung: · Winkelförmiger Grundkörper mit Vollunterkellerung · Vier Vollgeschosse · Dachaufbau nach historischem Vorbild mit Gauben- und xDachflächenfenstern · Rückwärtige Fassaden als „Lochfassaden“ gestaltet · Seite Emserstraße als Kollossalfassade ausgebildet, xMaterial Muschelkalk Die Aufteilung der Geschosse und Grundrisse und deren Nutzer: Untergeschoss: logeninterne Räumlichkeiten Erdgeschoss: gesamt 800 m2 großzügiges, historisches Foyer mit offenem Treppenhaus und Herdersalon zur öffentlichen Nutzung sowie Großküche. Teilweise logeninterne Nutzung. 1. Obergeschoss: gesamt 800 m2 4 Säle in verschiedener Größe mit großem Rüdigersaal mit 300 m2 für bis zu 300 Personen. Die öffentlichen Bereiche werden durch den Mieter AVZ betrieben, dem Ausstellungs- und Veranstaltungszentrum im Logenhaus. 2. OG bis 4. OG: Insgesamt 45 Wohnungen im Bereich sozialer Wohnungsbau. 5. OG: gesamt 550 m2 Jakob-Kaiser-Haus Planungsgesellschaft Dorotheenblöcke Berlin GmbH 1. Architekten: Busmann und Haberer GmbH de Architekten Cie. von Gerkan, Marg & Partner Architekten Schweger+Partner Thomas van den Valentyn. 2. Projektmanagement: Drees & Sommer, Berlin 3. Baukosten: ca. 1,1 Mrd DM. 4. Fertigstellung: Die Arbeiten endeten mit der Erteilung der xxxbehördlichen Abnahme Ende 2005 Blick in den Innenhof Haus 4 Büros der Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Oberbauleitung im Team von 35 Fachingenieuren und Architekten. Fünf Architekturbüros wirkten beim Bau des Jakob-Kaiser-Hauses mit. Der erste Spatenstich für den Neubau fand am 24. Februar 1997 statt. Mit insgesamt 2000 Arbeitsräumen ist das Jakob-Kaiser-Haus der größte Bundestagsbau. 1800 Personen arbeiten in dem aus acht Häusern bestehenden Gebäudekomplex. Das in den Jahren 1897 bis 1904 ausgeführte und bereits 1997-99 wiedererrichtete Reichstagspräsidentenpalais ist streng genommen das 9. Haus. Neben dem Reichstagsgebäude sind noch zwei ältere Gebäude in den Komplex integriert. Der größte Bundestagsneubau liegt beiderseits der Dorothenstraße zwischen Wilhelm- und Ebertstraße. Im April 2003 fand ein Wechsel der Architekten statt. Beauftragung von Drees & Sommer für die Bearbeitung der Phasen 8+9 HOAI im Gesamtkomplex. Die Arbeiten enden mit der Erteilung der "Behördlichen Abnahmen". Technische Angaben zum Projekt Logenhaus · Unterkellerung des Innenhofes zur Aufnahme der xHaustechnischen Zentralen · Einbau von 2 Aufzugsanlagen. · Injektionen zur Trockenlegung von Mauerwerk: 18.000 Stk. · Elektrische Leitungen; 3000 km. · Stahlmenge im Umbaubereich für statische Maßnahmen: 35 xTonnen an hochwertigem Stahl Dachaufbau zur späteren Nutzung der Verwaltung. bulthaup Eberhard W. Fetzer ist seit Januar 06 im Unternehmen Bulthaup tätig.